In vielen Projekten werden Performanceaspekte ausgeblendet. Fokussiert wird stattdessen die Implementierung möglichst vieler Features, wobei der Quellcode lesbar und dokumentiert sein soll und den Programmierrichtlinien zu entsprechen hat. Manchmal geht das gut. Nicht selten aber resultiert diese Ausblendung in einer derart schlechten Performance, dass die Auslieferung gefährdet ist. Dieser Artikel beschreibt, wie in einem solchen Fall die Flaschenhälse einer Applikation belegbar identifiziert und bewertet werden, um sie dann effizient beheben zu können.
Vor dem eigentlichen Tuning sollte man sich bewusst machen, dass Benutzer die Antwortzeiten einer Applikation nicht objektiv wahrnehmen [1]: Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit der Definition objektiver Messkriterien. Idealerweise werden ...
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