Mit einem DOM- oder JDOM-Parser lassen sich bekanntlich XML-Dokumente sehr bequem einlesen, jedoch zu einem gewissen Preis: Die Bequemlichkeit ist mit Behäbigkeit und Heap-Belastung zu bezahlen. Grund ist die gelieferte Baumstruktur, die oft nur genutzt wird, um an die darin enthaltenen Informationen zu kommen. Abhilfe verspricht, die Applikation direkt auf ein API von niedrigem Abstraktionsniveau (SAX2, kXML, ...) aufzusetzen. Allerdings lässt sich eine gute Lösung ohne einige systematische Kenntnisse nicht während einer Tasse Kaffee in die Tasten klopfen. Hier will ich etwas Nachhilfe bieten: Ich zeige an einem Beispiel, wie man sowohl für das SAX2-API wie auch für das kXML-API geradlinig zu gut strukturiertem Code für das XML-Parsing gelangt, der sich zudem leicht um Code zur Verarbeitung der gelesenen Informationen anreichern lässt.
XML ist populär - zu Recht. Die verschiedensten Informationen
lassen sich mit XML prägnant und portabel modellieren und vielen Lesern dürfte
das Problem nicht neu sein, dass in einer Applikation ein XML-Dokument eingelesen
und sein ...
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