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Gimp 2.4
Pixelfreeware mit vielen Verbesserung
Heico Neumeyer
Mit Verbesserungen bei Auswahltechnik, Retusche und Bedienung erscheint das Gratis-Bildprogramm Gimp nach langer Entwicklungspause wieder in der neuen, stabilen Version 2.4. Es gibt
Einige Verbesserungen liefert Gimp bei Auswahl und Montage. So haben die Programmierer das Verfeinern einer vorhandenen Rechteck- oder Kreis-Auswahl erleichtert – es gibt sofort Anfasspunkte für Größenänderungen. Zudem lassen sich Seitenverhältnis oder Größe fest einstellen, wahlweise dunkelt Gimp den Außenbereich ab. Die gleichen Hilfslinien und Anfasspunkte bietet jetzt zudem auch das Zuschneiden-Werkzeug an, mit dem sich Ränder entfernen lassen. MontageDas neue Ausrichten-Werkzeug ordnet verknüpfte Montage-Ebenen automatisch gleichmäßig an – eine wichtige Funktion bei der Gestaltung von Benutzeroberflächen. Auch der Abstand zum Rand lässt sich festlegen. Wichtiger noch ist das neue Werkzeug namens Vordergrundauswahl. Es soll dem Zauberstab Arbeit abnehmen. Man malt zunächst eine grobe Linie um das Hauptmotiv herum. Anschließend werden mit zwei verschiedenen Funktionen Teile des Hintergrunds und des Vordergrunds übermalt. Gimp versucht dann die Objektgrenzen eigenständig zu finden. Nach dem Druck auf die Eingabetaste entsteht eine normale Auswahl-Fließmarkierung.Das Gratis-Programm Gimp arbeitet in der Version 2.4 stabil und ohne Abstürze Im Test liefert das Werkzeug keine astreinen Ergebnisse – die Kantenerkennung funktioniert gut, doch die Auswahlgrenzen geraten je nach Reglerstellung entweder zu weich oder zu hart. Das Problem fällt vor allem bei sehr komplexen Umrissen auf, etwa bei Lockenköpfen. Aber auch glatte Produktfotos ließen sich nicht immer sauber ausschneiden. In der getesteten Version bietet die Vordergrundauswahl nur in Einzelfällen eine interessante Alternative zu Zauberstab und Co., mit den Photoshop-Funktionen Schnellauswahl oder Extrahieren kann es nicht konkurrieren. Auch die Textfunktion gewinnt etwas dazu. Zwar tippt man seine Worte immer noch in eine Dialogbox statt direkt aufs Bild, doch zumindest wird jetzt die Schriftart angezeigt. Weiterhin ist jedoch nur eine Formatierung pro Textobjekt möglich. Und weil Gimp ausgewachsene Pfad-Funktionen besitzt, lässt sich Text erstmals auch an Pfaden entlangführen – wenn auch Anpassung von Textgröße und Textfluss wieder sehr umständlich wirken. Umgekehrt verwandelt Gimp Text auch in Pfade. So kann man die Umrisse freier ändern.Die neue Vordergrundauswahl kann im Test noch nicht ganz überzeugen
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