Glaubt man den diversen Medien- und Blog-Berichten der letzen Woche, dann wird Googles mobiles Betriebssystem Android doch noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Die Gerüchteküche ist sich sicher, dass T-Mobile USA und Google zusammen das Android-Süppchen kochen und die ersten Geräte ab dem 17. September für T-Mobile Kunden für rund 150 US-Dollar zu haben sind. Die Hardware soll der taiwanesische Hersteller HTC liefern, dessen Touch-Screen-Geräte schon seit Jahren bei unterschiedlichen Netzbetreibern im Angebot sind und bisher mit Windows Mobile betrieben werden. Ab Oktober soll das HTC G1 mit Android auch für Neukunden von T-Mobile erhältlich sein, dann vermutlich für rund 350 US-Dollar. Über eine Einführung in Europa oder Asien ist noch nichts bekannt.
Google will auch die mobile Welt für sich
Das Google-Handy soll nicht nur gegen Windows Mobile-Geräte antreten, sondern auch gegen RIMs Blackberry, Palms Treo und selbstverständlich auch gegen Apples iPhone. Wie auch immer die Chancen stehen, es kommt mit dem Android-Handy einer neuer Spieler auf den Markt, der sich vor allem durch sein Open-Source-Betriebssystem unterscheidet. Dadurch wird es möglich sein, ohne viele Hürden Anwendungen für das Gerät in großer Zahl anbieten zu können, was angesichts des Erfolgs von Appels App-Store kein schlechter Schachzug ist. Selbstverständlich attackiert Google wieder einmal Micrsoft, da Android sich im Google-Ökosystem bewegen wird und so den Online-Vorsprung im Internet-Geschäft von Google weiter ausbauen soll.
Was genau Google mit den Möglichkeiten des mobilen Systems machen wird ist noch nicht bekannt, aber Insider und auch Kritiker gehen davon aus, dass Google eine enge Verzahnung mit seinen bisherigen Diensten anstrebt. Das bindet die Nutzer stärker an Google und führt mit Sicherheit dazu, dass in Zukunft weit mehr und weit detailliertere Informationen über das Verhalten und die Vorlieben der nun auch mobilen Nutzer zur Verfügung stehen - und diese Informationen sind das Kerngeschäft von Google und der größte Vorteil gegenüber den Wettbewerbern im Internetwerbegeschäft.


















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