Die Angabe einer E-Mail-Adresse auf Webseiten ist zur Kontaktaufnahme nahezu unerlässlich. Leider ist man so auch leichte Beute für Spammer aus aller Welt. Verschlüsselungsmethoden können hier Abhilfe schaffen. Gleich neun verschiedene Möglichkeiten hat jetzt Silvan Mühlemann, CTO und Mitbegründer von tilllate.com, in einem Langzeitversuch unter die Lupe genommen.
Dazu veröffentlichte er neun E-Mail-Adressen, die jeweils mit einer der folgenden Methoden kodiert waren:
- CSS Code-Redirection
- CSS display:none
- ROT13-Encryption (nach Christoph Burgdorfer)
- mithilfe von JavaScript
- durch Einsatz von Kommentaren im HTML-Code
- per URL-Encoding
- Austausch von @ und . durch HTML-Entities
- Austausch von @ und . durch AT und DOT
- ohne Kodierung/als Plain Text
Die Seite war über einen Zeitraum von nun 1,5 Jahren online, dabei wurden allein über die unverschlüsselte E-Mail rund 1800 Spam-Mails gesammelt. Völlig spamfrei gingen indes die Mail-Adressen aus, die per CSS- und ROT13-Kodierung verschlüsselt waren.
Alle Ergebnisse im Detail hat Silvan in seinem Blog zusammengestellt. Anhand von Codebeispielen wird hier auch gezeigt, wie die einzelnen Verfahren konkret umgesetzt werden. Ein Tipp für alle, die um die Angabe von E-Mailadressen auf ihren Webseiten nicht herumkommen.

















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