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05.06.2008
Interview: Datenverlust "Viele Entscheider sind sich der Risiken nicht bewusst" Andreas Hepfner, it-functionDer jüngst durch gestohlene Kundendaten der Liechtensteiner LTG-Bank ins Rollen gebrachte Steuerskandal heizte die Diskussion um das Thema Datenverlust und Informationssicherheit kräftig an. Dabei handelt es sich hier nur um die Spitze des Eisberges. Denn Datendiebstahl und Informationsverlust sind längst keine Ausnahmen in Unternehmen. Das Berliner Beratungsunternehmen it-function will Entscheider und Mitarbeiter in Firmen für die Brisanz des Themas Informationssicherheit und Rechtevergabe sensibilisieren und so den Weg ebenen für eine durchgängige Informationssicherheit. Business Technology sprach mit it-function Geschäftsführer Andreas Hepfner.
Herr Hepfner, wie ist es Ihrer Meinung nach um das Thema der Datensicherheit in Unternehmen bestellt? Das heißt im Umkehrschluss, dass viele Entscheider und IT-Verantwortliche sich der Risiken noch immer nicht bewusst sind. Vielfach werden die Verantwortlichen erst dann aufgeschreckt, wenn der Schaden bekannt wird. Da bildet der Liechtensteiner Steuerskandal keine Ausnahme. Und was noch viel entscheidender ist sind die dadurch entstehenden Schäden, in finanzieller Hinsicht als auch durch Imageverluste.
Da zeigt sich doch ein eindeutiger Handlungsbedarf rund um die Informationssicherheit. Was sollte man also tun? Dem ungewollten Datenabfluss vorzubeugen ist eine der dringlichsten Aufgaben für Unternehmen. Nur mit einer klaren Security-Policy lassen sich geschäftsschädigende Risiken minimieren. Der Knackpunkt ist, Daten als Unternehmenswert anzuerkennen und entsprechend zu schützen. Für uns stellt sich deshalb vor allem die Frage, wie wir Unternehmen für die Notwendigkeit von Informationssicherheit sensibilisieren können.
Wie soll das konkret geschehen und welche technischen Möglichkeiten gibt es? Selbst wenn einer Person ein elektronisches Dokument vorliegt, kann diese es nicht zwangsläufig betrachten, editieren, Inhalte kopieren oder weiterleiten. Die Lösung liegt in einer automatisierten Rechtevergabe, durch die sich Dokumente gezielt dem gewünschten Personenkreis zuordnen lassen. Ausgestattet mit verschiedenen Lese-, Zugriffs- und Bearbeitungsrechten ist ein Zugriff damit unterschiedlich administrierbar sowie lokal oder weltweit anwendbar. Mit diesen elektronischen Vergabeverfahren ergeben sich für Unternehmen sehr einfache und zugleich effektive Sicherheitsmechanismen im gesamten Dokumentenmanagement-Prozess.
Sind aus Ihrer Perspektive bestimmte Bereiche und Branchen besonders stark betroffen? Herr Hepfner, wir bedanken uns für das Gespräch [pp] it-function software gmbh (http://www.itfunction.net/index.php?id=itf_home&L=1) |
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