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18.08.2005
About Security #19: Spielarten des HTTP Request Smuggling, 2Das in About Security #17 beschriebene HTTP Request Smuggling erlaubt auch die Täuschung von Firewalls und Intrusion-Detection- bzw. Prevention-Systemen. Wie das funktioniert, erfahren Sie in dieser Folge. Täuschen der FirewallCheck Points Firewall FW-1 (FP4-R55W Beta) prüft eingehende HTTP-Requests auf vielfältige Weise, um mögliche Angriffe zu erkennen. Dazu werden gespeicherte Signaturen unerwünschter Aktionen mit den HTTP-Requests verglichen. Durch HTTP Request Smuggling können diese Schutzfunktionen umgangen werden. N E U ! Security
aktuell Folgendes Beispiel (nach dem in About Security #17 erwähnten Whitepaper von Watchfire (PDF) basiert auf einem IIS-5.0-Webserver, der von einer FW-1-Firewall geschützt wird. Der IIS enthält einen Fehler bei der Verarbeitung von POST-Requests mit sehr langem Body: Nach 48 KByte (49152 Bytes) wird der Body abgeschnitten, wenn der Content-Type des Request nicht vom erwarteten Typ ist. Empfängt der IIS z.B. einen POST-Request für eine .asp-Seite mit einer Body-Länge von 48 KByte + x Byte ohne passenden Content-Type, werden die x Bytes als neuer Request betrachtet, während die FW-1 sie als Bestandteil des Body betrachtet.
Im Folgenden soll
Jede Zeile mit Ausnahme der zwölften endet mit einem CRLF
("\r\n"). In Zeile 12 befindet sich ein
Leerzeichen
hinter
Die FW-1-Firewall parst diese Requests folgendermaßen: Der erste
Request hat eine Content Length von 49.223 Bytes. Zeile 6 (49.151 mal
a) und Zeile 7–10 (insgesamt 72 Bytes) werden als
Body des
ersten Request betrachtet. Als Zweites wird der Request ab Zeile 11
geparst. Das POST in Zeile 13 wird wegen des
fehlenden
CRLF in Zeile 12 als Wert des dortigen
Der IIS-Webserver parst den ersten Request als POST-Request
für eine .asp-Seite. Da der Request nicht den
erwarteten
Content-Type: application/x-www-form-urlencoded-Header
enthält wird der Body nach 49.152 Bytes beendet. Der zweite Request
beginnt daher in Zeile 7 und hat eine Content-Length von 36 Bytes. Als
Body
werden die Zeilen 11 und 12 betrachtet. Die Zeilen 13–15 werden
danach als dritter Request geparst, sodass das Zuletzt noch eine Übersicht über die geparsten Header:
Die Schwachstelle in FW-1 wurde von Check Point behoben. Weitere AngriffsmöglichkeitenAußer den bisher vorgestellten Möglichkeiten für HTTP Request Smuggling hat Watchfire weitere Anomalien gefunden, die für einen Angriff ausgenutzt werden können (Quelle wie oben):
Nachdem Sie nun wissen, was HTTP Request Smuggling ist und welche Angriffe darüber möglich sind, geht es in der nächsten Folge um das Erkennen und Verhindern des HTTP Request Smuggling. Wenn Sie Fragen oder Themenvorschläge haben, können Sie diese gerne an die angegebene E-Mail-Adresse senden oder im Security-Forum einbringen! About Security – Übersicht zum aktuellen Thema "Sichere Webanwendungen"
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