In der Systemprogrammierung spielt C++ bei der Arbeit mit Betriebssystemen, eingebetteten Maschinen, Treibern und Signalprozessoren nach wie vor eine wichtige Rolle. Gerade, dass C++ Verallgemeinerungen gegenüber Einzellösungen bevorzugt, macht die Programmiersprache flexibel, was sich wiederum positiv auf die Speicherverwaltung auswirkt. Auch die Kompatibilität mit C ist ein Vorteil, denn meist können in C geschriebene Programme problemlos übernommen werden. Um dies auch in Zukunft zu gewährleisten, werden eventuelle Spracherweiterungen von C auch bei neu erscheinenden C++-Versionen berücksichtigt. Also ist alles in Ordnung in der Welt von C++?
Nein, nicht ganz. C++ ist erwachsen geworden. Doch viele Programmierer haben diese Entwicklung verpasst. Sie experimentieren noch immer mit einer Programmiersprache C++ aus zurückliegenden Stadien, quasi mit C++ in der Pubertät und mit all den Macken, die diese nun einmal mit sich bringt. Die neuen Eigenschaften der Sprache sind ihnen oft nicht vertraut und selbst Projekte, die heute entwickelt werden, sind nicht immer kompatibel mit der geltenden C++-Norm. Abhilfe kann hier nur Information schaffen. Das heißt lesen, nachfragen, programmieren und testen. Immer wieder. Spätestens in zwei Jahren sollten die Standards beherrscht werden, denn dann bahnt sich die nächste Aktualisierung von C++ an. Genug Zeit, um sich vorzubereiten.
Lesetipp:
C++ Programmierhandbuch
Walter Saumweber
Mai 2007
629 Seiten, CD, Hardcover
ISBN: 978-3-939084-50-1
Preis: 44,90 € / 46,20 EUR (A) / 74,90 CHF
















