entwickler.press: Wie seid ihr auf das Thema „Social Software“ gekommen?
Martin: Wir haben alle drei einige positive Erfahrungen mit Social Software gemacht. Wir bloggen, nutzen beispielsweise Wikis und Business-Communities und ich habe auch schon mal selbst Hand angelegt und eine Social Software angepasst.
entwickler.press: Web 2.0 ist in aller Munde, der Begriff „Social Software“ noch nicht so bekannt. Wieso wolltet ihr euch dieses Thema unbedingt vornehmen?
Cordula: Zum einen ist Web 2.0 ein so weites Feld, dass wir nur einen sehr kleinen Ausschnitt hätten vorstellen können. Zum anderen – und das finde ich wichtiger – ist Social Software spannender als Web 2.0, weil es den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Für mich ist das endlich die Abkehr von der technologieorientierten Denke, die das Internet so lange beherrscht hat.
entwickler.press: Was im Internet passiert, hat eine Menge Dynamik. Wie kann man so etwas in einem Buch darstellen?
Jan: Das Buch „Social Software“ ist eine Momentaufnahme. Seit wir das Buch geschrieben haben, sind schon wieder neue Social Applications entstanden, die wir naturgemäß nicht berücksichtigt haben. Doch es gibt eine Reihe von Prinzipien wie die Funktionsweise von Communities, die eine längerfristige Gültigkeit haben. Deshalb wird der Inhalt des Buches nicht so schnell veralten.
















